Was ist Bio?

  • Natürliche Vielfalt auf dem Bauernhof
  • Artgerechte Nutztierhaltung und Fütterung
  • Verzicht auf Einsatz von Gentechnik
  • Verzicht auf chemisch synthetische Spritzmittel und Kunstdünger
  • Verzicht auf unnötige Zusatzstoffe wie Aroma- oder Farbstoffe
  • Schonende Verarbeitung der Lebensmittel

Im Biolandbau werden Beikräuter(Unkräuter) mechanisch bekämpft, Das bedeutet viel Handarbeit, was zu höheren Preisen führt. Der Markterfolg bei BIO-Früchten und Gemüsen Beweisst jedoch, dass das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und die Konsumenten den  Mehraufwand honorieren. Zwar sind die Erträge um ca.20% tiefer als im konventiellen Anbau.

Rechnet man aber in einer Vollkostenrechnung sämtliche Produktions-Lager- und Transportkosten mit ein, so ist der Energieaufwand um rund 20% geringer als im konventionellen Anbau. Schweizer Bauern spielten in der Entwicklung des biologischen Landbaus eine führende Rolle. Schon kurz nach der Begründung des biologisch-dynamischen Landbau nach Dr.Rudolf Steiner (1924) entstanden Betriebe die diese Methode anwandten. 1974 wurde Durch weitsichtige Pioniere das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FIBL) gegründet. Die ersten verbindlichen Richtlinien wurden 1981 verabschiedet und gleichzeitig die Schutzmarke für den kontrollierten biologischen Anbau, die Knospe, geschaffen.

Unser Food Sortiment ist besteht zu fast 100% aus Biolebensmitteln oder Demeterprodukten.

Was heisst Fair Trade?

Die FAIR TRADE Bewegung entstand zu Beginn der siebziger Jahre in Holland. Damals begann sich die Entwicklungshilfe grundlegend zu wandeln. Die neue Entwicklungszusammenarbeit begann durch Hilfe zu Selbsthilfe. Es sollte die Eigeninitiative Gefördert werden. So kam es zu Kontakten mit Produzentinnen der ärmsten Länder. Diese Wollten ihre Produkte verkaufen und nicht Almosen annehmen. So enstand in den siebziger Jahren die Organisation OS-3, aus der später die claor fair trade AG hervorging.

Oberstes Ziel Ist die kontinuierliche Verbesserung der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Situation.Dazu gehört auch die Minimierung des Zwischenhandels zugunsten einer möglichst direkten Zusammenarbeit mit den Produzentinnen. Wenn immer möglich, sind die Produkte durch die Max Havelaar Stiftung zertifiziert. Handelspartner der claro fair trade AG sind benachteiligte Kleinproduzenten aus wirtschaftlichen Randgebieten des Südens und Europas. Sie produzieren auf sozial und ökologisch nachhaltige Weise qualitativ hochwertige Produkte. Der faire Handel stellt für sie einen alternativen Zugang zum Welthandel dar.

FAIRTRADE ist wirkungsvolle Entwicklungszusammenarbeit, die garantiert allen Beteiligten zugute kommt. Dazu zählen:

DIE KLEINBAUERNFAMILIEN, weil sie durch den Handel nach dem FAIRTRADE Prinzip ihre Existenz sichern und eine selbstbestimmte Zukunft planen können. Die Kleinbauern-Kooperativen erhalten eine Prämie für soziale und ökologische Entwicklung, welche zweckgewidmet für reines Trinkwasser, medizinische Basisversorgung, Aufbau eines Schulsystems etc. verwendet wird. Oft ermöglicht erst FAIRTRADE die mit Kosten verbundene Umstellung auf Bioanbau.

DIE PLANTAGENARBEITERlINNEN, weil die FAIRTRADE Initiative menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen schafft: ein geregeltes Arbeitsverhältnis mit gesetzlichen Mindestlöhnen, arbeitsrechtliche Mindeststandards, Schutz vor Vergiftung mit gefährlichen Agrochemikalien, Verbot von Zwangsarbeit und ein Mindestmaß an gesundheitlicher Versorgung, die in den Ländern des Südens keine Selbstverständlichkeit ist.

DIE KONSUMENT/INNEN, weil sie Oualitätsprodukte aus naturnahem Anbau genießen können. FAIRTRADE garantiert für Ursprung und kontrollierten Warenfluss der FAIRTRADE Produkte, welche vor allem aus kleinflächigen Strukturen stammen. Diese werden von der Saat bis zur Ernte sorgfältig in Handarbeit gepflegt, und sind daher besonders hochwertig. Das schmeckt man und hat das gute Gefühl, fair zu handeln. Wenn nur 10 Menschen im Norden FAIRTRADE Kaffee konsumieren, kann eine ganze Familie im Süden überleben.

DIE NATUR, weil FAIRTRADE Produkte traditionell mit Respekt zur Natur angebaut werden. In nachhaltiger Wirtschaftsweise, d.h.: durch Mischanbau mit anderen Pflanzen für den eigenen Nahrungsbedarf, durch Schatten bäume, Reduktion von Agrochemikalien, Düngung mit Kompost und Erosionsschutz. Hinzu kommen primär die Vermeidung und die umweltgerechte Entsorgung von Abfällen. Regenwald und natürliche Gewässer werden geschützt. Das alles wirkt sich positiv auf unsere gemeinsame Erde aus und nützt somit auch den Menschen in Europa.

DIE KINDER IN DEN LÄNDERN DES SÜDENS, weil Kinderarbeit verboten ist und das Familieneinkommen zur Versorgung reicht. FAIRTRADE Prämien ermöglichen den Aufbau von Schulen.

Fair sein war noch nie so einfach. Der Norden genießt, was der Süden produziert: Kaffee, Kakao, Tee, Zucker, Reis, Bananen und viele andere Produkte aus Afrika, Asien oder Lateinamerika, die wie selbstverständlich zu unserem Leben gehören.
Nicht selbstverständlich ist leider, dass die Produzentlnnen in den Entwicklungsländern von ihrer Arbeit leben können. Die Preisentwicklung und wirtschaftliche Abhängigkeit von ihren Rohstoffen stürzen die Kleinbauernfamilien in Armut. Damit unser Kaffee noch billiger wird, müssen sie noch mehr Entbehrungen hinnehmen. Das ist unfair. Das ist fair: FAIRTRADE - ein anderer Weg!!

Das Prinzip ist sehr einfach:
Die Produzentinnen erhalten für die Rohstoffe faire Preise, unabhängig von den Weltmarktpreisen. So kann eigenverantwortlich gewirtschaftet werden, die Menschen in den Entwicklungsländern können ihre Existenz weitgehend sichern und soziale Mindeststandards in punkto Gesundheit und Bildung erreichen. Die Konsumentinnen erhalten geschmackvolle, qualitativ hochwertige Lebensmittel. Diese kommen auf direktem, kontrolliertem Weg von den Entwicklungsländern nach Europa - mit Ursprungsgarantie. Sie können mit gutem Gewissen genießenProdukte mit dem FAIRTRADE Siegel: Die Garantie für FAIRTRADE mit den Entwickl ungsländern.

Und wer steht dahinter?
FAIRTRADE ist eine gemeinnützige Initiative, die von zahlreichen Trägerorganisationen (unter anderen Caritas, WWF, Dreikönigsaktion, Gare), der Europäischen Kommission und der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium unterstützt wird. Mit einer bewussten Kaufentscheidung für ein FAIRTRADE Produkt leisten Sie Ihren persönlichen, aktiven Beitrag für eine faire Welt!

Am 1. April 2016 durften wir den "bio + fair" Laden übernehmen. Wir freuen uns riesig auf diese...

Der bio+fair Laden erhält neue Besitzer: Le Bich und Marco Näf übernehmen ihn vom bisherigen...